MZ: Schwarzenfeld startet 2015 grandios

Spektakuläre Lichteffekte begeisterten die Partygäste
Spektakuläre Lichteffekte begeisterten die Partygäste

 

Schwarzenfeld startet 2015 grandios

Der Kulturverein „Oischnak“ hat eine Party mit spektakulärer Lasershow organisiert. Am Platz am Kreuz war kein Durchkommen mehr.

SCHWARZENFELD Noch 20 Minuten, dann sind wir tausend Jahre alt!“ Gegen 23.40 Uhr ist an diesem Silvesterabend auf dem Platz am Kreuz kein Durchkommen mehr. Hunderte von Schwarzenfeldern drängen sich dort, um nicht einfach nur den Start in ein neues Jahr zu feiern, sondern auch den Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten zum Tausendjährigen. Passenderweise beschwört Bryan Adams aus den Lautsprechern heraus gerade den „Summer of ‚69“, die, glaubt man dem Songtext, beste Zeit seines Lebens – eine Zeit des Aufbruchs und der Erwartungen eben.

Es ist Partytime in Schwarzenfeld, Silvesterparty, um genau zu sein. Der Kulturverein „Oischnak“ hat sie erneut organisiert und im Vorfeld versprochen, dass sie dieses Mal noch besser wird, als sie das in den zurückliegenden Jahren bereits war. Das Konzept kommt offenbar bestens an. Die Besucher sind gut drauf, wie man so sagt, und lassen sich die gute Laune weder durch Eingangskontrollen der Security, die nach auf dem Platz verbotenen Feuerwerkskörpern sucht, noch durch das miese, nasskalte Wetter verderben. Selbst in der unvermeidlichen Warteschlange vor dem Toilettenwagen ist die Stimmung gelöst.

Es ist eben die Mischung, die’s mal wieder macht: Freier Eintritt, Essen und Getränke zu Preisen, die nun wirklich Lichtjahre von irgendwelcher Eventabzocke entfernt sind, dazu mit DJ Steve La Roc einer, der offenbar ein goldenes Händchen für den richtigen musikalischen Partymix hat. Eine Liveband vermisst hier wirklich keiner. Oldies und Rockklassiker sowie die unvermeidliche Helene Fischer reichen als digitale Konserve vollkommen aus, um die Leute in Fahrt zu bringen.

Zehn Minuten vor Mitternacht beginnt dann der eigentliche Höhepunkt dieser Nacht, die Lasershow von „TLCG“ aus Weiden, ein monumentales Spektakel auf den Fassaden der Häuser um den Platz herum, das erstaunlich stimmungsvoll gerät und gerade wegen seiner lyrischen, ja ruhigen Momente überzeugt. „Jede Menge positiver Emotionen“ werde die Show beim Betrachter hervor rufen, versprachen die Oischnaks vorab, positive Emotionen, die sich dann auch beim großen Finale pünktlich um Mitternacht in einem kollektiven Freudenrausch entladen haben. Die Leute liegen sich in den Armen, prosten sich zu und sind, na ja: glücklich halt.

1 000 Jahre Schwarzenfeld – gut möglich, dass dieses Jubiläumsjahr eine verdammt schwungvolle Angelegenheit wird. Der Auftakt jedenfalls geriet schon mal zum höchst vergnüglichen und quicklebendigen Kracher.

 

 

Original Artikel unter mittelbayerische.de

MZ: Livebands zaubern Sommer in den Ortskern

Presseartikel der Mittelbayerischen Zeitung über den Sommer Dahoam

 

Livebands zaubern Sommer in den Ortskern

 

Mit dem „Sommer Dahoam“ hat der Verein Oischnak ein Bürgerfest im Kleinformat auf die Beine gestellt. Die Gäste genossen den Abend mit dicken Jacken.

 

VON DANIEL PFEIFER

SCHWARZENFELD. Mit dem „Sommer “ hat der Verein Oischnak am Samstag in der Ortsmitte von Schwarzenfeld ein wunderbares Bürgerfest im Miniformat aufgezogen. Zwischen lodernden Fackeln und Stechpalmen versuchten die Veranstalter, so viel wie möglich vom verblassenden Hochsommergefühl einzufangen.

Während auf der Bühne die Live-Bands Sommerhits und Rock-Klassiker spielten und warm-oranges Scheinwerferlicht durch die Cocktailgläser auf die Biertische fiel, konnte man als Besucher fast vergessen, dass man gerade mit dicker Jacke inmitten einer Heizpilz-Wiese saß.

Eröffnet hat das Fest die Formation „G. A. Riepelli & die Sölln“ aus Nabburg. Die Anfang des Jahres entstandene Band spielt „Bänkel-Rock“ – klassischen Rock mit erzählenden Texten auf gut Bairisch. Ihr Programm am Samstagabend war ein bunter Mix aus selbst geschriebenen Liedern und internationalen Klassikern aus Pop und Rock mit einer mehr oder weniger passenden bairischen Übersetzung, wie Sänger und Gitarrist Ferdinand Rieppel erzählte. Auf den Begriff „Kirwa-Musik“, der so manchem bei der Beschreibung zuerst in den Sinn kommen mag, reagieren die Musiker aber allergisch. Sie wollen nicht nur Tanzmusik zum Mitgrölen machen – das Publikum soll schon auch gefordert sein und sich die Texte und deren kritische Hintergedanken genauer anhören.

Nach über zweistündiger Spielzeit und der ein oder anderen Zugabe wechselte die Bühnenbesetzung von akustisch zu elektrisch, von „G. A. Riepelli & die Sölln“ auf „Falsch Verbunden“, eine junge Band aus dem Landkreis Cham. Zum Ausklang des Abends bis in die Nacht hinein wechselte auch der Musikstil auf den typischen Radio-Mix von Klassikern von den Stones und Bob Dylan bis hin zum modernen Pop und allem, was es dazwischen sonst noch gibt.

Original Artikel unter http://www.mittelbayerische.de