Bericht: Fahrt ins Blaue

Schwarzenfeld, Rathaus, 7 Uhr morgens, 30 neugierige Oischnak Mitglieder stehen bereit und warten auf den Beginn der „Fahrt ins Blaue“. Mitglied und Vorstand Andreas Seitz löste damit ein Versprechen ein, dass er Vereinsmitgliedern nach seinem Ausfall an der Silvesterparty gegeben hatte. Andreas, oder wie wir ihn nennen Sandy, nahm das mit der Fahrt ins Blaue sehr genau und so sickerte vorher nichts über den Zielort durch. Einzig die extra im Vorfeld verteilte Packliste lies ahnen, dass man nass werden könnte.

Immerhin schien der Busfahrer – man achte darauf ihn Martin zu nennen – genau zu wissen wo es hin gehen sollte. Er steuert den Bus zielstrebig auf die Autobahn Richtung Süden um dann in Regensburg eine südwestliche Route – in Richtung Ingolstadt – einzuschlagen. Kann man bei Audi nass werden? Die Spekulationen schossen natürlich während des an Bord gereichten Frühstücks sofort ins Kraut. Den Höhepunkt erreichten die Spekulationen als Sandy dann drei Teams ausloste. Was sollte das nur werden.

Als der Bus dann bei Vohburg die Straße verließ und auf einer Donaubrücke die Handbremse anzog, war der Fall dann klar – es lagen am Donaustrand passend zu unseren drei Gruppen drei Rafting-Schlauchboote parat, sicher kein Zufall. Leider war das daneben geparkte Floß samt Bierfass, Grill und Band nicht für uns gedacht. Immerhin spielte die Band für uns einen Extra-Song. Ein Trost; Floß und Boot hatten das gleiche Ziel. Nach Weltenburg und Kehlheim sollte es gehen – 30 Kilometer sind das auf der Donau.

Erstaunlich war das große Angebot des Rafting Dienstleisters an LINKEN Neopren Schuhen in Größe 45-48, rechte Schuhe waren wohl irgendwie teurer oder so. Nach einer kurzen Einweisung begann die Durststrecke auf der Donau, im Gegensatz zu den Kollegen auf dem Floß gab es bei uns an Bord kein Bier. Wegen des leichten Hochwassers brauchten wir kaum zu Paddeln und hatten bis auf eine kurzes Rennen mit den anderen Booten eine lockere Reise bis zur ersten Rast.

Der Bus – mit der Brotzeit und dem nach 15 km hochverdienten Bier an Bord – erwartete uns bei einem Bootsanleger in Eining. Handwürste, Obst, Gemüse, Käse, Brezen, Semmeln und süße Teilchen fanden reißenden Absatz. Das nun einsetzende Aprilwetter konnte dank der eigens mitgebrachten Faltpavillons die Stimmung nicht trüben. Der durchschnittliche Oischnaker geniest seine Mittagspause dann einfach unter dem Pavillon weiter.

Etappe 2 begann und endete durchweg regenfrei und ruck zuck war man am Donaudurchbruch bei Weltenburg mit seiner malerischen Landschaft angekommen. Mit den vergleichsweise langsamen Rafting-Booten konnte man die Landschaft entspannt und aus einer großartigen Perspektive bewundern. Natürlich durfte eine Einkehr bei bestem Wetter im Biergarten des Klosters Weltenburg nicht fehlen. Traditionsgemäß auch hier zum Abschluss der Pause: Regen. Aber auch diesmal hörte es rechtzeitig wieder auf und die letzte Zwergenetappe nach Kehlheim konnte los gehen.

In Kehlheim empfingen uns dann beim „Schneider“ zwei alte Bekannte. Reinhard Seitz und Manfred Bäumler, ihres Zeichens die Sonderbeauftragten für traditionelle Musik beim Oischnak e.V. empfingen uns mit Quetsch’n und Gitarre. Nach dem hervorragenden Abendessen und dem kurzen „crashen“ eines Jungesellenabschieds, der im gleichen Lokal stattfand, ging es dann nach  Hause. Nach einer kurzweiligen Heimfahrt mit dem Martin (ihr erinnert Euch an den Busfahrer) lockte die Mitfahrer das Schwarzenfelder Nachtleben.

NT: Mit Kracher ins Jubiläumsjahr

 

Am 15. Dezember berichtet der Neue Tag über die Silvesterparty des Oischnak e.V.

Mit Kracher ins Jubiläumsjahr

Wohin bloß an Silvester? Diese Frage müssen sich die Schwarzenfelder heuer nicht stellen. Mit dem „Oischnak e.V.“ ist Party angesagt – und zwar eine spektakuläre.

Schwarzenfeld. (nf) Am Platz am Kreuz gibt es in diesem Jahr wieder die Silvesterparty des rührigen Vereins. Dazu kommt noch ein weiteres Highlight. Quasi als Auftakt des Jubiläumsjahres spendiert der Markt Schwarzenfeld seinen Bürgern einen gehörigen Kracher – aber nicht einen Kracher im Sinne des Wortes, denn ein Feuerwerk ist am Platz aus Sicherheitsgründen auch dieses Jahr verboten. Eine spektakuläre Lasershow, wie man sie sonst nur auf großen Konzerten oder bei Firmenevents zu sehen bekommt, wird das Jubiläumsjahr einläuten.

Für Musik sorgt DJ Steve La Roc, bekannt von der generationsübergreifenden Veranstaltungsreihe „Rock-Pearls“ in der Nabburger Diskothek Pearls. Oldies und Rockklassiker gehören ebenso zu seinem Repertoire wie aktuelle Hits aus den Charts und alternative Musik. „Für jede Generation ist also etwas geboten,“ sagt Andreas Seitz, der stellvertretende Vorsitzende des veranstaltenden „Oischnak e.V. „. Für den kleinen Hunger und wohlige Wärme ist mit Feuertonnen und Heizpilzen gesorgt, auch vor schlechtem Wetter kann man sich unter Schirmen und Zelten schützen. Ein umfangreiches Angebot an warmen und kalten Getränken rundet das Angebot ab. Der Höhepunkt des Abends wird die Lasershow sein, die der Markt Schwarzenfeld der Bevölkerung spendiert. „Das muss man sich ansehen,“ bekräftigt der zweite Bürgermeister Schwarzenfelds und Oischnak-Mitglied Peter Neumeier, „So etwas hat Schwarzenfeld noch nicht gesehen“. Die Show selbst wird produziert von der Firma TCLG aus Weiden, die auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und über unzählige Referenzen verfügt, darunter das Richtfest der Allianz-Arena und zahlreiche andere Ortsjubiläen. Perfekt auf die Musik abgestimmt, ist es erklärtes Ziel der Show beim Betrachter jede Menge positiver Emotionen hervorzurufen. Beginn der eigentlichen Show ist etwa 15 Minuten vor Mitternacht. Der Höhepunkt fällt genau auf den Jahreswechsel. Neben toll beleuchteten Fassaden hält die Veranstaltung noch einige andere Überraschungen parat.

 

Original Artikel unter http://www.oberpfalznetz.de/

 

NT: Mit Kracher ins Jubiläumsjahr  - 15. Dezember 2014

Sommer Dahoam – Zeit für Details!

Viele haben sie schon gesehen, die himmelblauen Plakate für den „Sommer Dahoam“. Allerorten wird nun darüber spekuliert, was denn die Leute von Oischnak wieder vorhaben und was denn genau da geplant ist, am 30. August im Hof vom „Eckert Schmied“. Die Spekulationen der Bürger reichen von „Beim Eckert is a Tanz“ bis zu „Des is nix für uns Alte, oder?“

Bürgerfeststimmung

Entwarnung gibt nun die Vorstandschaft des Oischnak e.V. – weder „Tanz“, noch „nix für Alte“ soll die Veranstaltung werden: Weil das Bürgerfest wegen des 1000jährigen Jubiläums im kommenden Jahr heuer ausfiel,will „Sommer Dahoam – Zeit für Details!“ weiterlesen