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23Mai2015

Bericht: Fahrt ins Blaue

Schwarzenfeld, Rathaus, 7 Uhr morgens, 30 neugierige Oischnak Mitglieder stehen bereit und warten auf den Beginn der „Fahrt ins Blaue“. Mitglied und Vorstand Andreas Seitz löste damit ein Versprechen ein, dass er Vereinsmitgliedern nach seinem Ausfall an der Silvesterparty gegeben hatte. Andreas, oder wie wir ihn nennen Sandy, nahm das mit der Fahrt ins Blaue sehr genau und so sickerte vorher nichts über den Zielort durch. Einzig die extra im Vorfeld verteilte Packliste lies ahnen, dass man nass werden könnte.

Immerhin schien der Busfahrer – man achte darauf ihn Martin zu nennen – genau zu wissen wo es hin gehen sollte. Er steuert den Bus zielstrebig auf die Autobahn Richtung Süden um dann in Regensburg eine südwestliche Route – in Richtung Ingolstadt – einzuschlagen. Kann man bei Audi nass werden? Die Spekulationen schossen natürlich während des an Bord gereichten Frühstücks sofort ins Kraut. Den Höhepunkt erreichten die Spekulationen als Sandy dann drei Teams ausloste. Was sollte das nur werden.

Als der Bus dann bei Vohburg die Straße verließ und auf einer Donaubrücke die Handbremse anzog, war der Fall dann klar – es lagen am Donaustrand passend zu unseren drei Gruppen drei Rafting-Schlauchboote parat, sicher kein Zufall. Leider war das daneben geparkte Floß samt Bierfass, Grill und Band nicht für uns gedacht. Immerhin spielte die Band für uns einen Extra-Song. Ein Trost; Floß und Boot hatten das gleiche Ziel. Nach Weltenburg und Kehlheim sollte es gehen – 30 Kilometer sind das auf der Donau.

Erstaunlich war das große Angebot des Rafting Dienstleisters an LINKEN Neopren Schuhen in Größe 45-48, rechte Schuhe waren wohl irgendwie teurer oder so. Nach einer kurzen Einweisung begann die Durststrecke auf der Donau, im Gegensatz zu den Kollegen auf dem Floß gab es bei uns an Bord kein Bier. Wegen des leichten Hochwassers brauchten wir kaum zu Paddeln und hatten bis auf eine kurzes Rennen mit den anderen Booten eine lockere Reise bis zur ersten Rast.

Der Bus – mit der Brotzeit und dem nach 15 km hochverdienten Bier an Bord – erwartete uns bei einem Bootsanleger in Eining. Handwürste, Obst, Gemüse, Käse, Brezen, Semmeln und süße Teilchen fanden reißenden Absatz. Das nun einsetzende Aprilwetter konnte dank der eigens mitgebrachten Faltpavillons die Stimmung nicht trüben. Der durchschnittliche Oischnaker geniest seine Mittagspause dann einfach unter dem Pavillon weiter.

Etappe 2 begann und endete durchweg regenfrei und ruck zuck war man am Donaudurchbruch bei Weltenburg mit seiner malerischen Landschaft angekommen. Mit den vergleichsweise langsamen Rafting-Booten konnte man die Landschaft entspannt und aus einer großartigen Perspektive bewundern. Natürlich durfte eine Einkehr bei bestem Wetter im Biergarten des Klosters Weltenburg nicht fehlen. Traditionsgemäß auch hier zum Abschluss der Pause: Regen. Aber auch diesmal hörte es rechtzeitig wieder auf und die letzte Zwergenetappe nach Kehlheim konnte los gehen.

In Kehlheim empfingen uns dann beim „Schneider“ zwei alte Bekannte. Reinhard Seitz und Manfred Bäumler, ihres Zeichens die Sonderbeauftragten für traditionelle Musik beim Oischnak e.V. empfingen uns mit Quetsch’n und Gitarre. Nach dem hervorragenden Abendessen und dem kurzen „crashen“ eines Jungesellenabschieds, der im gleichen Lokal stattfand, ging es dann nach  Hause. Nach einer kurzweiligen Heimfahrt mit dem Martin (ihr erinnert Euch an den Busfahrer) lockte die Mitfahrer das Schwarzenfelder Nachtleben.

  • 23 Mai, 2015
  • Peter Neumeier
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