MZ: Livebands zaubern Sommer in den Ortskern

Presseartikel der Mittelbayerischen Zeitung über den Sommer Dahoam

 

Livebands zaubern Sommer in den Ortskern

 

Mit dem „Sommer Dahoam“ hat der Verein Oischnak ein Bürgerfest im Kleinformat auf die Beine gestellt. Die Gäste genossen den Abend mit dicken Jacken.

 

VON DANIEL PFEIFER

SCHWARZENFELD. Mit dem „Sommer “ hat der Verein Oischnak am Samstag in der Ortsmitte von Schwarzenfeld ein wunderbares Bürgerfest im Miniformat aufgezogen. Zwischen lodernden Fackeln und Stechpalmen versuchten die Veranstalter, so viel wie möglich vom verblassenden Hochsommergefühl einzufangen.

Während auf der Bühne die Live-Bands Sommerhits und Rock-Klassiker spielten und warm-oranges Scheinwerferlicht durch die Cocktailgläser auf die Biertische fiel, konnte man als Besucher fast vergessen, dass man gerade mit dicker Jacke inmitten einer Heizpilz-Wiese saß.

Eröffnet hat das Fest die Formation „G. A. Riepelli & die Sölln“ aus Nabburg. Die Anfang des Jahres entstandene Band spielt „Bänkel-Rock“ – klassischen Rock mit erzählenden Texten auf gut Bairisch. Ihr Programm am Samstagabend war ein bunter Mix aus selbst geschriebenen Liedern und internationalen Klassikern aus Pop und Rock mit einer mehr oder weniger passenden bairischen Übersetzung, wie Sänger und Gitarrist Ferdinand Rieppel erzählte. Auf den Begriff „Kirwa-Musik“, der so manchem bei der Beschreibung zuerst in den Sinn kommen mag, reagieren die Musiker aber allergisch. Sie wollen nicht nur Tanzmusik zum Mitgrölen machen – das Publikum soll schon auch gefordert sein und sich die Texte und deren kritische Hintergedanken genauer anhören.

Nach über zweistündiger Spielzeit und der ein oder anderen Zugabe wechselte die Bühnenbesetzung von akustisch zu elektrisch, von „G. A. Riepelli & die Sölln“ auf „Falsch Verbunden“, eine junge Band aus dem Landkreis Cham. Zum Ausklang des Abends bis in die Nacht hinein wechselte auch der Musikstil auf den typischen Radio-Mix von Klassikern von den Stones und Bob Dylan bis hin zum modernen Pop und allem, was es dazwischen sonst noch gibt.

Original Artikel unter http://www.mittelbayerische.de