NT: Gute Stimmung unter freiem Himmel

 

Presseartikel des Neuen Zeitung über den Sommer Dahoam

 

Gute Stimmung unter freiem Himmel

 

Bands „Falsch Verbunden“ und „G.A. Riepelli & die Sölln“ begeistern bei „Sommer dahoam“

 

Schwarzenfeld. (nf) „Altweibersommer dahoam“: Das wäre vielleicht der bessere Titel für den „Sommer dahoam“ des Oischnak e.V. gewesen. Zwar konnte der frühe Samstagabend durchaus mit spätsommerlichen Temperaturen aufwarten und es blieb den ganzen Abend trocken – eine laue Sommernacht aber wurde es nicht. Doch durch Feuertonnen und Heizpilze gewärmt, hielten sich die Besucher lange und freuten sich über die Musik von „G.A. Riepelli & die Sölln“ sowie „Falsch Verbunden“.

 

Sicher auch ein Grund für den guten Besuch dürfte der unlängst auf einer Internet-Video-Plattform zum Hit avancierte Bahnübergang-Song der Nabburger Band „G.A. Riepelli & die Sölln“ sein, die um 19.30 Uhr die Veranstaltung eröffnete. Natürlich durfte beim Auftritt der Band auch die eine oder andere politische Spitze nicht fehlen. Das Publikum danke es mit viel Applaus. Deutsche und teilweise bayerische Texte zu bekannten Hits kamen auch bei der älteren Generation super an.

Als sich gegen 21 Uhr dann langsam die Nacht über den Eckert-Hof legte, kam zum Vorschein, was sich mit Licht und etwas Feuer aus einem Hinterhof so alles machen lässt. Große Farbfelder, bestehend aus mit Folie bespanntem, hinterleuchtetem Bauzaun tauchten den Hof in eine gemütliche und warme Atmosphäre. Große Fackeln und die Lichtshow der Bühne taten ihr übriges.

Gegen die sich nun ebenfalls langsam über den Hof senkende Kälte hatte dann die zweite Band, „Falsch Verbunden“ das richtige Konzept. Sängerin Michaela samt Band verstand es, Stimmung zu machen. Die Gäste dankten es mit Tanzeinlagen.

Hinter den Kulissen sorgen an Bierausschank, Essens-Stand, an Cocktail- und „Blubber-Bar“, aber auch versteckt im Hintergrund knapp 40 Mitglieder des Oischnak e.V. für einen gut organisierten Ablauf und glückliche Gäste. Die Infrastruktur des ehemaligen Betriebssitzes der Firma Eckert schuf ideale Voraussetzungen für die Veranstaltung. „Der gute Besuch beim ‚Sommer dahoam‘ zeigt, dass Schwarzenfeld hungrig ist auf handgemachte Musik unter freiem Himmel,“ freute sich der Vorsitzende des Vereins, Peter Neumeier. Vor allem den Anwohnern dankte er: Es gab trotz der großen Lautstärke am Abend keine einzige Beschwerde.

 

Original Artikel unter http://www.oberpfalznetz.de/

MZ: Livebands zaubern Sommer in den Ortskern

Presseartikel der Mittelbayerischen Zeitung über den Sommer Dahoam

 

Livebands zaubern Sommer in den Ortskern

 

Mit dem „Sommer Dahoam“ hat der Verein Oischnak ein Bürgerfest im Kleinformat auf die Beine gestellt. Die Gäste genossen den Abend mit dicken Jacken.

 

VON DANIEL PFEIFER

SCHWARZENFELD. Mit dem „Sommer “ hat der Verein Oischnak am Samstag in der Ortsmitte von Schwarzenfeld ein wunderbares Bürgerfest im Miniformat aufgezogen. Zwischen lodernden Fackeln und Stechpalmen versuchten die Veranstalter, so viel wie möglich vom verblassenden Hochsommergefühl einzufangen.

Während auf der Bühne die Live-Bands Sommerhits und Rock-Klassiker spielten und warm-oranges Scheinwerferlicht durch die Cocktailgläser auf die Biertische fiel, konnte man als Besucher fast vergessen, dass man gerade mit dicker Jacke inmitten einer Heizpilz-Wiese saß.

Eröffnet hat das Fest die Formation „G. A. Riepelli & die Sölln“ aus Nabburg. Die Anfang des Jahres entstandene Band spielt „Bänkel-Rock“ – klassischen Rock mit erzählenden Texten auf gut Bairisch. Ihr Programm am Samstagabend war ein bunter Mix aus selbst geschriebenen Liedern und internationalen Klassikern aus Pop und Rock mit einer mehr oder weniger passenden bairischen Übersetzung, wie Sänger und Gitarrist Ferdinand Rieppel erzählte. Auf den Begriff „Kirwa-Musik“, der so manchem bei der Beschreibung zuerst in den Sinn kommen mag, reagieren die Musiker aber allergisch. Sie wollen nicht nur Tanzmusik zum Mitgrölen machen – das Publikum soll schon auch gefordert sein und sich die Texte und deren kritische Hintergedanken genauer anhören.

Nach über zweistündiger Spielzeit und der ein oder anderen Zugabe wechselte die Bühnenbesetzung von akustisch zu elektrisch, von „G. A. Riepelli & die Sölln“ auf „Falsch Verbunden“, eine junge Band aus dem Landkreis Cham. Zum Ausklang des Abends bis in die Nacht hinein wechselte auch der Musikstil auf den typischen Radio-Mix von Klassikern von den Stones und Bob Dylan bis hin zum modernen Pop und allem, was es dazwischen sonst noch gibt.

Original Artikel unter http://www.mittelbayerische.de